FAQ

Egal ob Welpe oder erwachsener Hund – diese Erstausstattung sollte in keinem Hundehaushalt fehlen:

  • 2 – 3 m Leine für den Alltag
    Eine Leine für den Alltag, zum Beispiel für das Entlanggehen an Straßen sollte nicht zu lange sein. Aber auch zu kurze Leinen ermöglichen vielen Hunden nicht locker und entspannt gehen zu können, da sie schnell „auf Zug“ kommen. Daher bietet sich am besten eine mehrfach längenverstellbare 2 – 3 m lange Leine an.

  • Breites Halsband
    Halsbänder sollten nur genutzt werden, wenn der Hund schon gelernt hat an lockerer Leine zu gehen, da durch das Ziehen oder in die Leine laufen schnell Verletzungen entstehen können. Halsbänder mit Ketten oder Würgefunktion, die einen Zugmechanismus verwenden, der das Atmen des Hundes erschweren kann sind übrigens neuerdings auch per österreichischem Tierschutzgesetz verboten (§ 5 (2)).

  • Gutsitzendes Hundegeschirr
    Für den Anfang und wenn Hunde noch an der Leine ziehen, bietet sich ein gutsitzendes Brustgeschirr an.

  • Schleppleine 5 - 7 m lang
    Eine Schleppleine ist gerade am Anfang hilfreich, wenn Freilauf noch nicht sicher möglich ist oder der Hund lernen soll auf einen Rückruf zu kommen. Die Schleppleine sollte dabei nicht zu lange sein, da sonst das Handling wesentlich schwieriger wird. Später kann die Schleppleine auch einfach auf dem Boden vom Hund „nachgeschleppt“ werden, um für den Übergang zum Freilauf wirklich Sicherheit zu bekommen. Dafür eignen sich Schleppleinen ohne Handschlaufe am besten (Hängenbleiben wird vermieden), diese kann jedoch später auch einfach abgeschnitten werden. Um Verbrennungen zu vermeiden, ist es ratsam Handschuhe zu tragen. Biothane® oder gummierte Schleppleinen mit Grip eignen sich dafür besser als einfache Nylonmaterialien.

    Sog. „Flexileinen“, also Leinen mit automatischer Ausrollfunktion, ersetzen keinesfalls eine Schleppleine. Sie wirken oft praktisch, entpuppen sich aber schnell als Falle: Einerseits weil Hunde durch den Zug, der auf diesen Leinen permanent herrscht, lernen, dass konstantes Ziehen sie regelmäßig zum gewünschten Ziel führt. Andererseits sind Hunde mit Flexileinen nur mit der Stopptaste, die durch den Daumen bedient wird, zu halten – was sich als schwierig herausstellt, wenn der Hund erst einmal 5 – 10 m voran gelaufen ist. Wer dann einmal versucht die dünne Schnur mit der zweiten Hand zu fassen, zieht sich schwere Verbrennungen zu.

  • Kotbeutel für unterwegs
    Wenngleich auch viele „Gackerl-Sackerl“-Spender zur Verfügung stehen: Es sollte in der Verantwortung jedes Hundehalters liegen die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners auch umgehend zu entsorgen. Dies gilt übrigens nicht nur auf Gehsteigen, sondern auch Wiesen, Feldern und Waldwegen. Wenn es nicht gerade mitten im Gebüsch passiert, sind Hundehalter – im Sinne eines konfliktfreien Miteinanders – einfach verpflichtet diese Regeln einzuhalten.

  • Maulkorb (zum Gewöhnen)
    In Wien gilt Maulkorb- oder Leinenpflicht für Hunde. In manchen öffentlichen Bereichen und den öffentlichen Verkehrsmitteln gilt unbedingt das Tragen von beidem. Um seinen Hund bestmöglich von Anfang an an einen solchen Beißkorb zu gewöhnen, ist es absolut sinnvoll und wichtig ihm dies von Anfang an in kleinen Schritten beizubringen. Am besten aufgebaut wird dieser so, dass er später damit ein Gefühl hat wie ein Mensch, der gewohnt ist eine Brille zu tragen.

  • Hundebürste
    Auch Pflegemaßnahmen sollten, egal ob erwachsener Hund oder Welpe, von Anfang an trainiert werden.

  • Trink- und Futternapf
    Hierbei gibt es keine besonderen Dinge zu beachten. Im eigenen Interesse ist es aber sinnvoll den Fress- und Trinkplatz mit einer (ab)waschbaren Unterlage auszustatten. Die Höhenposition des Futternapfes hat übrigens keine Wichtigkeit. Manche Hunde bevorzugen das Trinken jedoch aus Kunststoff- oder Keramikschüsseln, Aluminium ist nicht bei allen Vierbeinern beliebt.

  • Hochwertiges Hundefutter
    Ob Nass-, Trockenfutter oder Frischfleisch (Barf) – Hundefutter sollte ausgewogen sein und gewissen Qualitätskriterien entsprechen.

  • Kleine Leckerlis zum Trainieren
    Hundeerziehung ist keine Kür, sondern absolute Grundvoraussetzung für Hundehaltung. Nicht nur, weil erzogene Hunde besser in die Gesellschaft integriert werden können – erzogene Hunde genießen auch ein Maximum an Freiheit und Lebensqualität. Futter ist eine wichtige Ressource für unsere Hunde, deswegen bietet sich an nach dem Prinzip der positiven Verstärkung mit Leckerlis / kleinen Futterstücken zu trainieren. Damit diese nicht ewig gekaut werden und auf den Punkt belohnt werden kann, eignen sich kleine weiche Stückchen am besten.

  • Leberwursttube als Highlight-Belohnung für den Rückruf
    Das wichtigste Signal im Hundetraining ist und bleibt der verlässliche Rückruf. Deswegen sollte es dafür auch eine Sonderbelohnung geben, die auch nur für dieses Signal eingesetzt wird. Dafür hat sich eine, mit einer speziellen Hundeleberwurst befüllte Tube bewährt, die von vielen Hunden als absolutes Highlight empfunden wird und, im Gegensatz zu selbstgeschnittener Wurst oder Käse, auch noch praktisch und transportabler ist.

  • Kauartikel
    Gerade wenn ein Welpe bei Ihnen einzieht ist es oft sinnvoll den Hunden (bitte immer nur in Anwesenheit des Menschen) Kauartikel (getrocknete Haut, Innereinen und Knochen von Rind, Huhn und Co.) zur Verfügung zu stellen. Vor allem im Zahnwechsel haben junge Hunde ein verstärktes Nage- und Kaubedürfnis, das hiermit befriedigt werden kann. Kauen und lecken schüttet überdies aber auch Hormone aus die zum Wohlfühlen und Entspannung beitragen, was in vielen Alltagssituationen sinnvoll sein kann.

  • KONG® zum Befüllen und Auslecken
    Der KONG® kann durch seine praktische Form mit Topfen, milder Leberwurst, Hüttenkäse und Co. befüllt werden und bietet dem Hund stundenlanges Leck-Vergnügen. Durch die verkleinerten Löcher ist der der Hund für längere Zeit und vor allem sicher (der Kong ® ist quasi unzerstörbar und kann daher auch während der Abwesenheit des Menschen gegeben werden) beschäftigt. In der warmen Jahreszeit kann er auch eingefroren werden und dient damit als langanhaltende Erfrischung für Ihren Vierbeiner.

  • Hundekorb/-decke
    Bei der Auswahl des richtigen Hundebettes sollten Sie nicht nur nach Ihrem Geschmack gehen, sondern vor allem erst herausfinden was Ihr Hund gerne hat. Manche Vierbeiner können gar nicht weich genug gebettet werden, andere bevorzugen flache Matten oder gar den Fußboden. Beobachten Sie daher also erst das Ruhe- und Schlafverhalten Ihres Hundes, bevor Sie eine endgültige Entscheidung in puncto Körbchen treffen. Übrigens ist es sinnvoll seinem Hund beizubringen auf Signal auf seine Liegestelle zu gehen (z.B. wenn Besuch kommt). Hunde sollten daher in jedem Raum, in dem sich seine Menschen aufhalten, auch eine Möglichkeit haben einen solchen Rückzugsort aufzusuchen.

  • Hundebox (aus Textil oder aus Kunststoff)
    Hundeboxen sind kein Käfig in den Hunde weggesperrt werden – im Gegenteil bieten sie ihnen (vorausgesetzt man gewöhnt sie vorher in kleinen Schritten entsprechend daran) oft Schutz und Sicherheit.

  • Apportiergegenstand / Spielzeug
    Spielzeug für Hunde ist nicht gleichzusetzen mit Spielzeug für Kinder. Die wenigsten Hunde spielen regelmäßig aktiv alleine mit Hundespielzeug, viel lieber wird es für Beutespiele mit Artgenossen oder Menschen genutzt. Daher ist es sinnvoll Hunden von Anfang an ein geregeltes Apportieren beizubringen, schließlich will man den Ball ja nicht immer selbst holen, wenn er geworfen wurde. Diese Form der Beschäftigung fördert und fordert viele Hunde und bietet unzählige Varianten zur geistigen und körperlichen Auslastung an.

    Ob nun ein Futterbeutel, Dummy, Ball oder Tau zum Apportieren verwendet wird ist prinzipiell egal, jedoch sollte der Hund Spaß an dem Gegenstand haben. Zu kleine Bälle und Spielzeuge sind aufgrund der Verschluckungsgefahr lebensgefährlich. Stöckchen sollten aufgrund der Verletzungsgefahr ebenfalls gänzlich tabu sein.

    KEIN QUIETSCHSPIELZEUG FÜR WELPEN! Hunde entwickeln bereits im Welpenalter eine natürliche “Beißhemmung“, welche sie schult ihre Bisse zu dosieren und Spiel vom Ernstfall unterscheiden zu können. Das Quietschen eines Spielzeugs findet der Hund immer spannend und lustig, jedoch lernt er nicht, dass man nach dem Quietschgeräusch aufhören sollte. Trifft der Welpe nun einen Artgenossen der ähnlich quiekt weil er ihm weh getan hat, kann er es im schlechtesten Fall auch als lustiges Spiel wahrnehmen, weiter zuschnappen und so nie lernen wann es “genug“ ist.

  • Zeckenzange
    Ab dem Frühjahr schlagen die Zecken wieder zu. Hier sollte mit dem Tierarzt besprochen werden ob eher repellierende Mittel – also jene zur Abschreckung von Zecken – oder eher Nervengifte verwendet werden, welche die kleinen Ungeziefer abtöten sobald sie zugebissen haben. Generell gilt: Je früher die Zecken entfernt werden, desto geringer ist die Chance auf eine Übertragung. Eine regelmäßige Kontrolle auf Zecken und deren schnellstmögliche Entfernung ist daher absolut sinnvoll und ratsam. Zur Entfernung am besten bewährt haben sich sog. „Zeckenhaken“ die am Ansatz „eingefädelt“ werden und die Zecke dann ohne Drehen herausgezogen werden kann.

Welches Futter sollte ich für meinen Hund wählen? Lieber Nass- oder Trockenfutter? Wie ist das mit Rohfütterung?

Das Thema Hundefütterung ist heutzutage fast schon zu einer Religion geworden. Wir sehen in allen Fütterungsformen Vor- und Nachteile – was letztendlich für den eigenen Hund das Beste ist und wie man am besten mit welcher Variante klarkommt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Grundsätzlich sollte aber immer darauf geachtet werden, dass im Hundefutter ein Fleischanteil von rund 60 – 70 % vorhanden ist. Dabei ist wichtig, dass „Fleischanteil“ nicht als Fleisch in Form von „tierischen Nebenerzeugnissen“, sondern als Mischform aus Muskelfleisch und Innereien verstanden wird. Viele Hersteller arbeiten nämlich mit billigen Fleischmehlen die nur Abfälle wie Federn, Krallen und Knochen enthalten und alles andere als nährstoffreich sind.

Der Rest sollte mit Gemüse, Obst oder/und Kräutern ergänzt werden. Diese Zusammensetzung orientiert sich in etwa an dem natürlichen Fressverhalten des Wolfes. Wildlebende Wölfe haben nicht täglich die Chance sich von großen Beutetieren zu ernähren, daher fressen sie in harten Zeiten auch Beeren, Früchte, Insekten und dergleichen. Wenn Wölfe Beute erlegen, reißen sie zuerst die Bauchdecke auf um schnell an die beliebten Innereien zu kommen. Der Magen des Beutetieres, der dabei meist zuerst gefressen wird, enthält wiederum Gräser und Kräuter. Deshalb ist es bei der Fütterung mit rohem Fleisch (auch BARF – biologisch artgerechtes rohes Füttern) wichtig diesen Anteil, z.B. mit Gemüse oder Obst, abzudecken. Der Mageninhalt des Beutetieres enthält bereits zerkaute vorverdaute Pflanzen. Daher muss das Gemüse im Futternapf entweder püriert oder kurz gekocht werden, um vom Hundekörper richtig verwertet zu werden. Ein Löffel Öl dient der richtigen Aufnahme der Vitamine und Nährstoffe. Da freilebende Wildhunde und Wölfe auch immer Knochen fressen, sollte auch Calcium und Phosphor in Form von Eierschalen(pulver) oder Calciumextrakten ergänzt werden. Nur in der Welpen- und Junghundephase sollte man damit behutsam umgegangen werden, da es zu schnelles Wachstum hervorrufen kann.

Hochwertige Nass- oder Trockenfuttersorten, die die oben genannten Kriterien erfüllen, können eine würdige Alternative zur Rohfütterung darstellen. Auch hier sollte aber im Einzelfall bewertet werden, welche Marken bzw. Sorten für den Hund gut verträglich sind. Ein Auffüllen der Futtermasse mit billigen Kohlehydraten wie Mais, Reismehl, Rübenschnitzel und Co. reduziert oft den Preis, diese Füllstoffe haben aber im Hundekörper nichts verloren. Ein wichtiger und guter Indikator für die Futterqualität und -verträglichkeit ist der Kot des Hundes: Je besser das Futter, desto geringer die Kotmenge und desto härter auch die Konsistenz des Kotes. Auch verringert sich oftmals die Häufigkeit von mehrmals pro Tag bis zu einmal pro Tag.

Hat der Hund noch nicht gelernt gut an lockerer Leine zu gehen, bietet sich an ein gut sitzendes Brustgeschirr zu verwenden. Dieses verteilt die Kraft auf den ganzen Körper und verhindert, dass der Zug nur am Hals lastet. Ein gutes Brustgeschirr sitzt ca. 3 Finger breit von den Achseln entfernt, bei Zug lastet die meiste Kraft auf dem Brustbein, das vorne am Brustkorb sitzt und gut erfühlt werden kann. Im Optimalfall ist dieser Punkt von einer Polsterung auf dem Brustgeschirr verstärkt, um Druckstellen zu vermeiden. Von Norwegergeschirren, bei denen der vordere Riemen vorne über die Schultern verläuft ist eher abzuraten, da sie auch die Bewegungsfreiheit einschränken können.

Bei der Auswahl des Halsbandes sollte man unbedingt auf die richtige Breite achten: Diese sollte ungefähr so breit sein wie die Breite der Hundenase. Halsbänder sollten aber wie gesagt nur verwendet werden, wenn der Hund gelernt hat locker an der Leine zu gehen und nicht zu ziehen. Gerade am Anfang bietet sich daher auch an sowohl Geschirr als auch Halsband zu tragen, damit man als Halter einfach den "Modus" wechseln kann – viele Alltagssituationen sind dann für den Hund am Halsband noch zu schwierig. Am Brustgeschirr hingegen darf der Hund ja ein wenig ziehen, am Halsband sollte er anfänglich nur geführt werden, wenn Leinenführtraining stattfindet. Später einmal, kann dann das Geschirr weggelassen werden.

Bei sehr ängstlichen oder unsicheren Hunden sollte man immer die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sich Hunde in Panik auch schnell aus Geschirr oder Halsband befreien können. Gerade bei Hunden aus dem Tierschutz, deren Geschichte oft nicht gänzlich bekannt ist sollte dieser Aspekt beachtet werden. Dafür sollte man ein ausbruchssicheres "Sicherheitsgeschirr" wählen oder die Hunde zumindest vorerst sicherheitshalber an Geschirr und Halsband führen. Dafür eignet sich eine Leine mit Doppel-Karabiner am besten.

Maulkörbe sollten bequem aber „fest“ sitzen, keine Druckstellen verursachen und dem Hund auf jeden Fall Gelegenheit zum Hecheln und Trinken bieten. Maulschlaufen, die das Öffnen des Hundemauls verhindern, sind gänzlich ungeeignet. Bei Aggressionsproblematiken ist besonders wichtig, dass Maulkörbe einen Stirnriemen besitzen, welcher der zusätzlich der Sicherung dient.

Müssen Hunde unterwegs durchgängig Maulkörbe tragen müssen, bietet sich an ein Modell zu nutzen, durch dessen Öffnungen auch Leckerlis verabreicht werden können.

Maulkörbe sollten bequem aber „fest“ sitzen, keine Druckstellen verursachen und dem Hund auf jeden Fall Gelegenheit zum Hecheln und Trinken bieten. Maulschlaufen, die das Öffnen des Hundemauls verhindern, sind gänzlich ungeeignet. Bei Aggressionsproblematiken ist besonders wichtig, dass Maulkörbe einen Stirnriemen besitzen, welcher der zusätzlich der Sicherung dient. 

Müssen Hunde unterwegs durchgängig Maulkörbe tragen müssen, bietet sich an ein Modell zu nutzen, durch dessen Öffnungen auch Leckerlis verabreicht werden können.

Die richtige Pflege ist natürlich stark von der Hunderasse bzw. der Beschaffenheit des Fells abhängig. Zur Basispflege gehört einerseits das Bürsten und Untersuchen der Hunde (z.B. auf Zecken und andere Parasiten), in manchen Fällen aber auch das Waschen und Trocknen des Hundes. Die Krallenlänge sollte vom Tierarzt bewertet und ggfs. gekürzt werden, dabei kann das Tier nämlich auch leicht verletzt werden. Von Anfang an sollten sämtliche Pflegemaßnahmen geübt werden. Dabei ist bietet sich an diese Übungen mittelfristig auch auf einem Tisch zu verlagern, da er schließlich beim Hundefrisär oder Tierarzt auch dort untersucht werden muss. Empfehlenswerte Hundebürsten bietet die Firma „Activet“ (für verschiedene Fellbeschaffenheiten) und auch der Zoom Groom der Marke KONG ®.

Muss ihr Hund gebadet werden, ist es sehr wichtig ein möglichst naturbelassenes unparfümiertes Shampoo zu verwenden. Auch hier ist es von Anfang an sinnvoll den Hund in kleinen Schritten an das Wasser zu gewöhnen und auch mit dem Abtrocknen und Föhnen vertraut zu machen. Unangenehme Gerüche am Hundekörper müssen aber übrigens nicht zwingend mit den Hygienemaßnahmen zu tun haben, sondern sind sehr häufig auch auf die Ernährung zurückzuführen.
Alles Weitere zur Fellpflege sollten Sie mit einem Profi besprechen lassen und ggfs. auch von diesem durchführen lassen.

Vor der Festlegung des Urlaubsziels gilt es erst einmal abzuwägen, ob die Mitnahme des Hundes für diesen überhaupt ein Gefallen ist. In vielen Fällen hat der Hund mehr davon, sicher bei einer Vertrauensperson untergebracht zu werden. Kennt der Hund längere Fahrten, sind mehrstündige Reisen mit dem Auto, natürlich unter Berücksichtigung von Pausen, kein Problem.

Auch eine Zugfahrt ist eine akzeptable Reisevariante, wenn Ihr Hund solche Fahrten inklusive der Bewegungen und Geräusche gewöhnt ist. Denken Sie aber auch hier daran, dass bei Bahnfahrten Maulkorbpflicht herrscht und der Hund bis zur nächsten Gassi-Möglichkeit unter Umständen lange durchhalten muss.

Wirklich gut überlegt sollte eine Flugreise sein. Kleine Tiere bis zu 7 kg (variiert je nach Fluggesellschaft) dürfen in einer bestimmten Transporttasche in der Kabine befördert werden. Flugzeiten über 2 Stunden sollten aber auch reiflich überlegt sein, da der Hund die kleine Tasche offiziell nicht verlassen darf. Und Voraussetzung muss natürlich sein, dass das entspannte Verbleiben in der Tasche vorher gut trainiert wurde. Allen Hunden, die das jeweilige Maximalgewicht für die Flugzeugkabine überschreiten, bleibt nur der Transport in einer eigenen Box im Frachtraum. Aufgrund der fremden Gegebenheiten bedeutet dies in den meisten Fällen für den Hund hohe Strapazen und sollte daher nur bei wirklich triftigen Gründen passieren. Letztlich kann man nämlich als Halter nie wissen, wie die Bedingungen sind und der Hund behandelt wird.

Die Mitunterbringung des Vierbeiners ist heutzutage in den meisten Hotels kein Problem mehr, sollte aber dennoch vorher unbedingt angefragt und besprochen werden. Dennoch sollten Sie Ihren Hund nach der Ankunft sicherheitshalber erst einmal nur kurz alleine lassen und die Intervalle langsam steigern. Eine völlig neue Umgebung, fremde Nebengeräusche und andere Hotelgäste im Flur können zu Beginn irritierend sein. Sprechen Sie daher vorher unbedingt auch ab, ob die Mitnahme von Hunden im Restaurant erlaubt ist.

Das sollten Sie unbedingt mitnehmen:

- EU-Heimtierpass
Achtung, Impfungen rechtzeitig überprüfen lassen

- Mobiler Trinknapf
Gibt es sogar mit Ausschwapp-Stopp für’s Auto

- Leine & Maulkorb
Unbedingt die jew. Landesbestimmungen beachten, ggfs. Schleppleine einpacken

- Hunde-Reiseapotheke
samt Zeckenzange, Verbandszeug, Desinfektionsspray, Durchfallmittel…

- Hundedecke
Gibt dem Hund u.U. etwas Orientierung in der neuen Umgebung

- Handtuch
Zum Abtrocknen oder Saubermachen

- Gewohntes Futter
Experimente mit anderen Sorten sollten im Urlaub bzgl. evtl. Unverträglichkeit vermieden werden

- Ausreichend Hundekotbeutel
Nicht überall gibt’s Sackerl für’s Gackerl zur freien Entnahme

Unter www.hunde-urlaub.net finden Sie alle Infos zu Einreisebestimmungen verschiedenster Länder und viele hilfreiche Tipps für einen entspannten Urlaub mit Hund!

Um unsere Katzen glücklich und vor allem zufrieden zu machen, sollte man unbedingt das Wohnraum-Management beachten. Wir bauen unseren Katzen ein artgerechtes Zuhause einfach nach! Dazu benötigen wir die Grundkenntnisse über unsere Stubentiger.

Zone 1 – Aussichtsposten

Eine Katze lebt gerne in 3-dimensionaler Ebene. Von Oben kann sie alles genau überblicken und wenn es einmal unten drunter und drüber geht, dann kann sie von ihrem Aussichtsposten alles genau und stressfrei beobachten. Ob ein hübscher Kratzbaum oder ein toller Cat-Walk, Hauptsache hoch oben. Bitte immer darauf achten, dass ein Auf,- und ein Abstieg gewährleistet ist!

Zone 2 – Rückzugsmöglichkeit

Katzen müssen ca. 18 Stunden am Tag schlafen. Das geht vom Dahindösen bis über die Tiefschlafphase (REM-Phase). Während dieser Zeit möchte sie ungestört sein. Dies sollte man sowohl als Mensch, als auch als Artgenosse respektieren. Dazu dienst eine Art Versteck. Eine Kuschelhöhle, eine Schachtel, ein hübsches Bettchen, eben ein geschützter Ruhepunkt!

Zone 3 – Spiel und Spaß

Unsere Katzen sind Ansitzjäger. Ihre Naturinstinkte sitzen ausgeprägt in ihrem Beutefang. Wenn wir aber Wohnungskatzen haben, die nicht viel zum Lauern, Draufspringen und Reinbeißen haben, sollten wir Menschen ihnen helfen, diesen Trieb auszuleben. Wir nennen es spielen! Katzen sollten täglich bespaßt werden, damit sie ihre überschüssige Energie loswerden! Ob Federangel, Bänder oder Laserpointer, Hauptsache täglich!

Zone 4 – Futterplatz

Die Futteraufnahme gehört zu den täglichen Ritualen der Katze und sollte ein Highlight sein. Das tägliche Menü muss auf dem Verdauungstrakt der Katze ausgerichtet sein. Da die Katze ein reiner Fleischfresser ist und alles andere schwer verdaulich und vor allem ungesund ist, sollte man auf weizenfrei, zuckerfrei und konservierungsstofffrei achten. Die Umstellung erfolgt manchmal sehr mühselig. Tipps und Trick gibt es von Ernährungsberaterin Petra Ott. Dennoch bitte nicht aufgeben, Abwechslung gibt es inzwischen genügend! Einfach ausprobieren!

Der Trinkplatz ist idealerweise vom Futterplatz getrennt! Auch hier einfach vieles ausprobieren, von der normalen Wasserschüssel bis zu Trinkbrunnen.

Zone 5 – Komfortzone

Fellpflege und Kuschelzeit stehen immer weit vorne auf dem Programm. Das passende Equipment lässt sich sowohl für Langhaarkatzen als auch für Kurzhaarkatzen finden.

Alle Katzenbesitzer wollen nur das Beste für ihre Katzen. “ Nicht mehr Ingredienzien lesen, nicht mehr unsicher sein, ob man das richtige füttert oder ob das Wohnraum-Management eh so passt“. Sollte man sich dennoch für eine Ernährungsberatung oder eine tierpsychologische Verhaltensberatung entscheiden, so werden Sie auch hier gerne mit Rat und Tat unterstützt.

 

Copyright by Petra Ott, diplomierter Katzencoach- Coach4Cats e.U.